ZU SEIN
2019
EXPERIMENTELLER KURZFILM / EXPERIMENTAL SHORT MOVIE
06:02
4:3
DIRECTOR: SHARI EHLERS
DOP: THOMAS GUGGENBERGER
SCREENING: FILM UND VIDEOTAGE WIEN 2019
Der experimentelle Kurzfilm Zu Sein zeigt in einer einzigen Einstellung einen jungen Menschen in einem Raum, in welchem er mit der Zeit immer mehr ausrastet. Zuerst ruhig liegend, entwickelt sich mit der Zeit eine Art Wut und Verzweiflung in ihm, die sich immer mehr zeigt.
Die gesehenen Bilder stehen im Kontrast zu der Tonebene, hier geschieht alles umgekehrt. Man hört bereits am Anfang ein Schreien und die Person beruhigt sich mit der Zeit immer mehr.
Zum Schluss unterstreicht das Gedicht „Panther“ von Rainer Maria Rilke das Video.
Im Film geht es um die Darstellung der stummen Dinge, die oft nie ausgesprochen werden, aber dennoch existieren. Hierbei stellt die äußere Erscheinung das Innere dar.
Es wird keine Außenwelt gezeigt. Die Person lebt hier in seinem eigenen Raum.
Die Verschiebung der Tonebene unterstreicht zusätzlich nochmal, dass das Innere und Äußere nicht übereinstimmen.
The experimental short film "To Be" shows in a single shot a young person in a room in which he more and more freakes out. At first lying calm, a kind of anger and despair develops in him, which becomes more and more evident.
The images seen are in contrast to the sound, here everything happens the other way around. One hears a scream at the beginning and the person calms down more and more over time.
At the end, the poem “Panther” by Rainer Maria Rilke underlines the video.
The film is about portraying the silent things that are often never telled, but still exist. Here the outer appearance represents the inner.
No outside world is shown. The person lives here in his own space.
The shift of the sound level also underlines the fact that the interior and exterior do not coincide.



