KOKOPELLI
2021
EXPERIMENTELLER LANGFILM / EXPERIMENTAL FEATURE FILM
60 min
16:9
DIRECTOR: VERENA AIGNER
ASSISTENT DIRECTOR: SHARI EHLERS
DOP: THOMAS GUGGENBERGER
PRODUCTION: STEFANIE HUBER
Der Spielfilm erzählt die Geschichte einer jungen, zynischen und unbeeindruckten Malerin namens Anna, die sich verliebt und an die Grenzen ihrer Wahrnehmung stößt. Gemeinsam mit ihrer Muse Georg, einem lebensfrohen Flötisten, den sie gerade erst an der Bruckneruni kennen gelernt hat, verbringt sie eine Woche in ihrem Atelier. Die Beiden sind interessiert aneinander, testen sich gegenseitig in Fragen und Wortspielen aus und kommen einander näher. Gleichzeitig begleiten surreale Momente das Geschehen in der isolierten Zweisamkeit. So kommt es, dass die Protagonist*innen mit vergehender Zeit ungewöhnliches Verhalten an den Tag legen und Tänz und Feste zu zweit veranstalten. Sie kreisen um sich selbst, sind von der Außenwelt abgeschottet und finden im Atelier eine eigene Realität. Irgendwann wird Anna des ständigen Beisammenseins überdrüssig und stellt fest, dass sie aus der Isolierung ausbrechen möchte. Georg leidet darunter, muss sich aber damit abfinden. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine intensive Zeit, in der die Protagonist*innen wachsen und voneinander lernen.
The feature film tells the story of a young, cynical and unimpressed painter named Anna, who falls in love and reaches the limits of her perception. She spends a week in her studio with her muse Georg, a cheerful flautist whom she just met at Bruckner University. The two are interested in each other, test each other out in questions and play on words, and get closer to each other. At the same time, surreal moments accompany the happening in the isolated togetherness. So it happens that, as time goes by, the protagonists display unusual behavior and organize dances and parties for two. THEY circle around themselves, are isolated from the outside world and find their own reality in the studio. At some point Anna BECOMES tired of being together and realizes that she wants to break out of isolation. Georg suffers from it, but has to come to terms with it. What remains is the memory of an intense time in which the protagonists grow and learn from each other.